Neuseeland – ein Fazit

Letzte Tage

Ich kann die letzten Tage nur kurz zusammenfassen – eine Nacht waren wir in einer Art Zirkushostel in Picton – der Zwerg war begeistert von Diabolos, Jongliergeräten, Tanzseilen und Lagerfeuer und wir von der gemütlichen, familiären Atmosphäre, wo man abends zusammen saß und ungezwungen sein Essen teilte.

Dann fuhren wir nach Kaikoura – recht unsicher, ob das wirklich das RIchtige für uns sei, weil das vor allem das Gateway für Whalewatching und Ähnliches ist und der Traummann von Booten und Schiffen erstmal nix mehr wissen mochte.

WIr hatten nicht damit gerechnet, dass die unglaublich schöne Landschaft von Neuseeland NOCH atemberaubender werden könnte.

Hunderte von Seehundebabies

ich muss immer an die Aussage eines anderen Backpackers denken, der sagte, dass er Norwegen fast noch toller findet als Neuseeland, weil die Landschaft ähnlich schön sei, aber nur ab und an – dann gucke man wenigstens richtig und bewußt hin, währenddessen man sich in Neuseeland schnell an die unglaubliche Schönheit gewöhne und gar nicht mehr richtig gucke.

Auf der Autofahrt nach Kaikoura hatten wir aber nach wie vor die halbe Zeit den Mund offen stehen.

Unter Anderem auch, als wir eine 10 Minuten Wanderung Richtung Wasserfall gemacht haben, wo man manchmal Seehundebabies dabei beobachten kann, wie sie im Wasserfall spielen.

Wir hatten keine große Hoffnung, dass es bei uns auch klappen würde und waren dann völlig überwältigt, als wir Hunderte von Seehundebabies beobachten konnten, wie sie im Wasser rumtobten.

Kaikoura

 

In Kaikoura selbst verbrachten wir die Hälfte des Tages im Hosteleigenen Pool und die andere Hälfte auf einer atemberaubenden Landschaft (in doppeltem Sinne, da wir den Zwerg den halben RÜckweg zurücktragen mussten) entlang der Küste.

Beides mit Zwergens kleiner fast 5 Jahre alter Freundin, die sich super verstanden.

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Wir waren insgesamt fast 4h unterwegs und danach waren wir alle platt – aber das hat sich wirklich gelohnt!!!

 

Geisterstadt

Christchurch hingegen war echt ein Schock. Ich wußte, dass die wunderschöne Stadt bei den Erdbeben arg zerstört worden ist, aber es wirklich zu sehen, war nochmal was ganz Anderes.

Ich hatte Christchurch als eine der schönsten Städte überhaupt in Erinnerung und es war ein großer Schock diese Geisterstadt zu sehen.

Es gibt viele gute Ideen – wie z.B. die Containershoppingmall, wo die Läden übergangsweise in Containern untergebracht werden und die sogenannten „gap“ Projekte, wo versucht wird, die brach liegende Fläche mit temporären Dingen zu füllen wie z.B. Minigolfstätten oder Tanzflächen, aber auch dies kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass man eigentlich nur Ruinen und Kräne sieht.

Fazit

Neuseeland ist ein Land, welches süchtig macht. Das war mein zweiter Besuch und nicht mein Letzter.

Die Landschaft ist unglaublich, die Menschen unendlich nett und außerdem regnet es in Neuseeland nie. Beide Male, wenn ich da war, gab es eine große Dürre und in meinem Kopf scheint daher in Neuseeland immer die Sonne.

Ich mag, dass in Supermärkten sich die Kinder einen Apfel oder eine Banane umsonst nehmen können und darauf beim Einkauf essen können.

Ich mag den Humor auf Hinweisschildern – statt mit Überwachungskameras zu drohen, steht z.B. ein Schild an der Baustelle mit einem Cartoon eines Kindes und der Aufschrift „Please slow down. My mum works here!“ oder

„Children must be supervised at all times. Otherwise they will be presented with a free kitten!“

Ich mag wie höflich und undrängelich die Leute beim Autofahren sind und würde das sooo gerne auf den aggressiven deutschen Straßen einführen.

Die Hostels sind ohne Konkurrenz die besten der Welt – sauber, uniqute, herzlich – vor allem, die Kleinen, inhabergeführten Hostels.

Was gefüllt mir nicht? Der Preis von Gemüse und Obst und unfassbar hoch. Gut 2,50€ für einen halben(!), kleinen(!) Blumenkohl…

Die Straßen sind einfach zu kurvig – auf fast jeder AUtofahrt wurde mir schlecht.

Hmmm, das wars. Der Rest ist und bleibt zum Verlieben!!

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