Die 17 schönsten Ideen zum Stoffreste verwerten

Kennt ihr das auch? Ihr sammelt große und kleine Stoffreste und denkt, dass sich damit auf jeden Fall nochmal was anfangen lässt und die Kiste wird größer und größer und ihr vergißt schon völlig, was ihr da an Stoffschätzen gesammelt habt?

Genau diesen Stoffresten, ausrangierten Kleidungsstücken, die sich noch zum Umnähen eignen etc., habe ich den kreativen Kampf angesagt und lasse euch hier an meinen Ideen teilhaben.

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Hier Wolle Seide Stofflager Hannover

Gestern begrüßte mich der Traummann am Telefon mit „Hier Wolle Seide Stofflager Hannover, was kann ich für Sie tun?“

Nach gut 6 Monaten Recherche, unzähligen Telefonaten, Schweißausbrüchen, Frust und Freude ist also endlich die Lieferung bei mir eingetroffen.

Ich schnappte mir also so schnell wie möglich den Zwerg und fuhr nach Hause, um die Palette in Augenschein zu nehmen.

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Vorher konnte ich mir nicht so richtig vorstellen, wieviel Kubikmeter 500m Stoff wohl einnehmen werden.

Wir hatten zwar einen kompletten (kleinen) Raum dafür ausgeräumt und mit großen Regalen versehen, aber als die Spedition anfragte, wo denn das Lagerhaus sei, musste ich doch arg husten.

Aber – alles gut – die insgesamt 9 Rollen Stoff passen hervorragend in mein neues Stofflager und die ersten Meter sind schon geschnitten, verpackt und verschickt.

Und ich – ich konnte die halbe Nacht vor Freude und Aufregung kaum schlafen und hatte doch tatsächlich einen Teil des Stoffs neben mir im Bett, um ihn immer wieder fasziniert zu streicheln.

Hachz – er ist soooooo toll. Ganz ganz ganz weich und dehnbar – die Farben sind noch viel schöner, als ich sie mir ausgemalt habe, als ich Pantone Farbkarten studiert habe und man fühlt förmlich die Qualität.

So richtig gute Fotos habe ich noch nicht geschafft- irgendwie kommt die Farbe nie so 100% richtig raus – ich hoffe, ich kann am Wochenende mal die ganze Pracht so richtig im Fotoapparat einfangen, wenn ich bei Tageslicht fotographieren kann. Aber eine kleine Vorschau gibt es schon von mir:

 

Erstellung Tütensammler – Freebook – Kampf dem Chaos Tag 22

Heute gibt es eine Mischung aus Nähanleitung und Erzählung von meinem Kampf gegen das Chaos.

Plastiktüten

Ich habe ja vor einigen Tagen eine Küchenschublade leer geräumt und dem Zwerg zugewiesen, so dass er ab jetzt leichter an Gläser, Besteck und Ähnliches kommt.

Bisher waren da gesammelte Plastik- und Papiertüten drin. Diese wurden dann erstmal unzeremoniell in die Speisekammer gestopft.

Damit das Ganze etwas schöner aussieht, habe ich dafür aus Stoffresten einen Tütensammler genäht.

Das geht schnell und ist total einfach. Alle, die bereits etwas Näherfahrung haben, brauchen dafür vermutlich auch kein Tutorial, aber da ich noch gut weiß, dass ich mich am Anfang meiner Nähkarriere über so eine Anleitung gefreut hätte, folgt jetzt also eine Art Freebook für das im folgenden Bild zu sehende Teil:

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Anleitung

1 ) Suche dir Stoffreste aus festen, nicht dehnbaren Stoffen, wie Baumwoll-Webware oder Ähnliches.

2) Diese reiße dann in beliebiger Höhe und in 55cm Breite zurecht. Ich sage bewußt „reiße“, denn Baumwolle kann man am Besten reißen, dann wird die Schnittkante am Besten.

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Dafür mache einen kleinen Schnitt an gewünschter Stelle und reiße dann beherzt los.

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3) Lege dir als Nächtes deine Stoffstreifen von 55cm Breite so hin, wie du sie hinterher zusammennähen möchtest. Ganz oben solltest du ein Stück verwenden, was mindestens 15cm hoch ist, da hier der Tunnelzug eingebaut wird – von dem Stück wirst du also im Endeffekt wenig sehen.

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4) Jetzt lege zwei Streifen rechts auf rechts aufeinander. Rechts auf rechts heißt, dass sich die beiden schönen Seiten angucken.

5) Nähe anlang der Außenkante mit einem Zickzackstich fest.

6) Klappe jetzt die Streifen so, dass man die beiden schönen Seiten sieht.

7) Wiederhole das Ganze mit dem nächsten Streifen, bis alle Streifen vernäht sind.

8) Jetzt schließe das große Stoffstück zum Kreis. Dafür klappst du beide Seiten rechts auf rechts aufeinander und nähst wieder mit einem Zickzackstich fest.

Das Resultat ist jetzt ein großer Zylinder ohne Boden oder Deckel.

9) Als nächstes misst du den Durchmesser an einer Seite und schneidest dir einen ensprechenden Kreis aus einem weiterem Stück Stoff zurecht. Dabei gebe noch gut 1cm Nahtzugabe hinzu.

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Wenn der Kreis also z.B. einen Durchmesse von 17cm hat (wie bei mir), dann schneide jetzt einen Kreis von gut 19cm Durchmesser aus.

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10) Dieser Kreis wird unten an den Zylinder geheftet. Auch hier wieder darauf achten, dass sich die beiden schönen Stoffseiten angucken.

Ich habe dafür den Zylinder auf links gedreht (die Nähte zeigen nach außen), den Kreis mit der schönen Seite nach unten von oben in den Zylinder reingesteckt und dann mit Nadeln so festgesteckt, wie es auf dem Foto zu sehen ist.

Genäht wird hier also auf der Innenseite des Kreises.

11) Jetzt widmen wir uns dem oberen Teil. Hier klappe den Stoff einmal mit etwa 1cm Abstand um und dann ein weiteres Mal mit ca. 3cm. So ist die zerfranste Kante nachher verschwunden und ein schöner Tunnelzug entsteht.

Stecke eine Stecknadel kurz unter die Stelle, wo der Tunnelzug aufhört und klappe den Stoff wieder auf.

Kurz über die Stecknadel müssen nun zwei Löcher eingenäht werden. Am Einfachsten geht dies, wenn deine Nähmaschine ein Knopflochprogramm besitzt. Dann nähe einfach zwei Knopflöcher direkt nebeneinander und schneide dann innerhalb der Knopflöcher den Stoff auf.

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Hat deine Maschine keine Knopflochautomatik, stelle dein Programm auf den engst möglichen Zickzack und nähe zwei Kreise nebeneinander.

Dann kannst du hier innerhalb der Kreise ein Loch hineinschneiden.

12) Nun wird der Tunnelzug genäht. Klappe wieder den Stoff erst 1cm und dann ca. 3cm ein. Kontrolliere, dass die gerade genähten Löcher wirklich zu sehen sind und draußen liegen und dann nähe einmal rundherum mit Gradstich oder Zickzack fest.

13) Als Nächstes schnapp dir eine Kordel oder ein sonstiges dickes Band und ziehe das Band durch den Tunnelzug.

Am Besten dann mit einem Kordelstopper oder dickem Knoten versehen, so dass es nicht aus Versehen wieder herausgezogen wird!

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14) Als letztes kannst du noch außen einen Aufhänger anbringen. Am Besten genau gegenüber von den genähten Knopflöchern.

Dafür kannst du z.B. ein Reststück Webband nehmen. Dieses einmal in der Mitte falten und dann unten (an den offenen Enden) noch einmal ein kleines Stück abknicken (damit die zerfransten Enden vernäht werden) und einfach von außen an den Tütensack nähen.

Fertisch.

Die Anleitung klingt jetzt viel komplizierter, als das Nähen war – es ist wirklich ganz einfach und auch für absolute Anfänger zu schaffen! Nur Mut!

 

 

 

 

 

 

 

 

Garnrollenhalter – Gastpost – Kampf dem Chaos Tag 16

Dies hier ist sozusagen ein Gastpost. Mit freundlichen Genehmigung von der Beschenkten, darf ich hier nämlich ein wunderbares Weihnachtsgeschenk zeigen, mit dem sie von ihrem Mann überrascht wurde. (Hallo Traummann – hier ist eine Geschenkidee für nächstes Weihnachten!!)

Garnrollenhalter

Garnrollenhalter

Ich habe ja schon viele Garnrollenhalter gesehen und mit ihnen geliebäugelt, aber den finde ich echt mit Abstand den Coolsten und Praktischten!

Er bietet Platz für 80 normale Garnrollen und 4×4 Overlock-Konen.

Sehr durchdacht ist, dass man die dazugehörige Unterfadenspule gleich  farblich passend zu den Garnrollen dazustecken kann.

Die 12 Magnetdosen (Ikea Hack) bieten Platz für jede Menge kleines Nähzubehör, wie Stoffklammern, Schlüsselbandrohlinge, Sicherheitsnadeln und noch viel mehr.

Optisch ist er auch sehr gelungen – er ist nicht knallig bunt, sondern wunderschön schlicht und dennoch verspielt.
Was für ein wundervolles Geschenk!
Auf vielfaches lautes Betteln höfliches Nachfragen nach einem Tutorial wurde mit dem Versprechen stattgegeben, dieses nachzureichen, sobald mal etwas Zeit dafür vorhanden sei. Sobald das Tutorial fertig ist, werde ich es hier verlinken. Bis dahin darf man hier das Bild bestaunen und sich schon ohne Anleitung inspirieren lassen.
Kampf dem Chaos- ein Tag Pause
Ich habe den Garnrollenhalter noch nicht nachgebaut, aber möchte so etwas in naher Zukunft machen.
Das ist nicht nur ordentlich, sondern sieht auch schön aus, allein durch die Vielzahl der Farben der Garne.
Bei uns ist nach wie vor Krankheit, die ein extra Aufräumen gerade unmöglich macht, also habe ich mir einen Tag Pause gegönnt. Sicher wären auch irgendwo noch 15 Extraminuten abzuzweigen gewesen, aber in der Zeit habe ich lieber die Spülmaschine eingeräumt und auch mal kurz Luft geholt. Das war wichtiger als eine Chaosecke aufräumen.
Damit ihr nicht völlig leer ausgeht, aber dann dieser Post von der wunderschönen Idee!

 

 

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Was ist immer unordentlich? Kampf dem Chaos – Tag 14

Dieser Post schließt nahtlos an den Post von gestern an.

Hier geht es aber nicht um Dinge, die immer verloren gehen, sondern Stellen, die immer unordentlich sind.

Hierfür bieten sich besonders gerne Ablageflächen auf Kommoden an (besonders, wenn sie im Flur stehen), Nachtische oder Sofatische.

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Man kommt nach Hause, wirft erstmal Alles auf die Kommode im Flur. Abends setzt man sich müde aufs Sofa und verteilt Alles um sich herum, ist aber beim ins Bett gehen viel zu kaputt, um das noch aufzuräumen. Im Bett liest man noch kurz, packt den die Verpackung von den Ohrenstöpseln irgendwo unter das gerade gelesene Buch… und schwupps hat man an drei Stellen Chaos. (Ich habe alle drei Chaosstellen).

Lösung

Erst einmal suche und finde deine Hot Spots. Wo ist es immer unordentlich, egal, was du versuchst?

Und dann frage dich, was du dauerhaft dagegen tun kannst.

Flur

Klassisches Beispiel ist der Flur. Hier ist es wichtig, dass es gut erreichbare und einfache Aufbewahrungsmöglichkeiten gibt, die von allen Familienmitgliedern benutzt werden können.

Allerdings wird es ein wenig Zeit brauchen, bis das Allen in Fleisch und Blut übergegangen ist. (Inklusive mir 😮 )

Meckern, Nerven und Schmollen hilft dabei übrigens nicht. 😉 Versuche lieber, ein gutes Vorbild zu sein, Kinder und Partner immer wieder freundlich daran zu erinnern und hoffentlich merken sie dann schnell selber, dass das Leben so viel angenehmer ist.

Still life, business, education concept. Crayons in a mug on a wooden table. Selective focus, top view, copy space background

 

Hier auf meinem Lieblingsblog gibt es dazu einen netten Artikel.

Ordnungsgadgets

Im Artikel von gestern habe ich die tollen Hängeutensilos von Schnabelina beschrieben. Diese hängen bei ihm im Flur und sorgen für Ordnung bei Mützen etc.

Ich würde bei Kindern im Haushalt die Utensilos etwas weniger schön, aber dafür praktische machen und auf den Deckel etwas draufplotten oder sticken oder applizieren, was den Inhalt des Utensilos widerspiegelt.

Wir haben im Flur eine große Truhe stehen, wo die Matschsachen vom Zwerg und unsere Regenhosen gelagert sind. Damit ist sehr fix sehr viel Chaos verstaut und zudem kann man sich zum Schuhe anziehen auf die Truhe setzen.

Manchmal helfen auch einfach nur ein paar Haken oder Nägel an der Wand, z.B. für den Schlüsselbund oder sonstige Kleinigkeiten.

Ein kleines Körbchen an der Wand für Rechnungen, Post, Rabattcoupons etc (natürlich dann regelmäßig auszuleeren).

Wichtig ist, dass wirklich jede Sachen ihren Platz hat und dieser auch schnell zu erreichen ist. Und natürlich, dass man sich abgewöhnt, sonstigen Mist auf der freien Fläche einfach abzulegen. ( case in point)

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Den letzten Punkt halte ich für den Schwersten – habt ihr da noch Tipps, wie man diese Falle am Besten umgeht? Elektrischer Schock? Stickertabelle? 😉 (von beiden Methoden halte ich übrigens gleich wenig 😉 )

Unser Schwachpunkt

Wie gesagt – wir haben Alles. Ich habe mich aber mal zuerst unserem Flur gewidmet.

Hier kommen nicht nur Gäste als Erstes rein und es wäre daher schön, wenn es nicht immer aussieht wie in einer Bahnhofshalle nach einem Terroranschlag. Sondern auch ich finde das Chaos nervig, gerade morgens, wenn dann doch plötzlich die Matschhose nicht am richtigen Platz ist oder Ähnliches.

Eine Grundordnung haben wir allerdings schon durch unsere Kommode.

Labeln

Hier ist nach Bildern sortiert der Inhalt zu sehen. Der Zwerg hat eine eigene Schublade, wo wir nach Jahreszeit sortiert, seine Sachen hineinpacken. Dort ist also ein Foto von ihm zu sehen. Das kennt er so auch aus der Krippe und hat das Prinzip daher schon mit ca. 18 Monaten verstanden.

Diese Kommode hilft uns wirklich sehr, zumindest den ganzen Kleinkram zu sortieren. Auch deswegen, weil WIR selber wissen, wo alles genau hinkommt, was im Rest des Hauses nicht immer der Fall ist. *flöt*

Wie werden die Dinge wirklich genutzt?

Es bringt Nichts, wenn man sich eine wunderschöne Ordnung einfallen läßt, diese aber schlicht und ergreifend im Alltag nicht so genutzt wird – sei es aus Bequemlichkeit oder Gewohnheit (Letztere läßt sich natürlich mit etwas Kampf ändern) oder weil die Ordnungsidee doch nicht so passend ist wie gedacht.

Als wir in unser Haus einzogen, hämmerte ich ein Schlüsselkästchen direkt neben die Haustür.

Hier liegt aller möglicher SCh…. drin – nur niemals jemals meine Haustürschlüssel.

Schlüsselkasten

Ich habe über den Grund nachgedacht – wenn wir hereinkommen, haben wir oft Post in der Hand, die wir vom Briefkasten mitnehmen. Wenn diese für den Traummann ist, lege ich ihm diese in das „Schlüsselkästchen“ und umgekehrt. Zudem hat sich in den Jahren doch noch so Einiges an Kleinkram gesammelt, was da irgendwie nie wieder raussortiert wurde (Kleingeld, Nägel, Haken, Batterien…)

Erstens wollte ich nie meinen Schlüssel in diese Unordnung tun (Schlüssel verlieren ist halt doch doof) und Zweitens hängt der Kasten einfach zu hoch. Jetzt liegt der Schlüssel immer auf der roten Kommode. Wenn ich rausgehe, kann ich mit einem Blick prüfen, ob der Schlüssel noch da ist oder nicht und vergesse ihn somit nie selten.

Also habe ich jetzt umdisponiert. Das Schlüsselkästchen wurde von Staub und Kleinkram der letzten zwei Jahre befreit und in Briefkästchen umbenannt und die rote Kommode ist jetzt offizieller Schlüsselplatz. Damit diese nicht wieder zugestellt wird, gibt es einen Korb auf der Kommode, in der Schlüssel und Taschentücher und ein Kuli liegen. Sonst Nichts. Diese drei Dinge sind aber etwas, was wir regelmäßig beim rausgehen brauchen.

Und ansonsten ist es jetzt bei Kitzelstrafe verboten, etwas auf dieser Kommode abzulegen.

Ich werde berichten, wie gut es funktioniert. 😉

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Ansonsten bin ich derweil wirklich angetan, wie gut die aufgeräumten Ecken Bestand haben.

Aktuell habe ich ein krankes Kind hier und einen Mann mit Zahnschmerzen nach einem Zahnarztbesuch – die Nacht haben wir alle drei nicht mehr als 30 Minuten am Stück geschlafen und sind entsprechend zerstört. Natürlich sind Wohnzimmer und Küche gerade nicht so, dass man ohne schlechtes Gefühl seine Oma zu Besuch einladen könnte.

Aber nachdem ich gestern fix das Utensilo für des Traummanns Schlafbrille genäht habe, kehrte ich zurück ins Nähzimmer, um das Licht auszumachen und sah, dass ich (wie üblich früher), einfach alles habe stehen lassen. Dies fiel aber jetzt in der normalen Ordnung richtig auf!
Also investierte ich 3 (!) Minuten, brachte alles wieder in Ordnung und war danach so stolz wie nach bestandenem Abitur. Lächerlich, ich weiß, aber für mich sind das wichtige Lernschritte. 😉

 

 

 

 

 

Klapphandschuhe Konstantin

 

Das Schnittmuster liegt jetzt schon ein paar Tage durch und durch getestet und fertig herum – ich wollte es nur noch einmal von Vorne bis Hinten durchlesen – aber ihr wißt ja, wie das so um Weihnachten herum ist.

Letztes Geschenk des Jahres

Das letzte Geschenk des Jahres kommt also von mir – ein Freebook – die Klapphandschuhe Konstantin.

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Hier ein ganz herzlicher Dank an meine vielen Probenäherinnen, die zum Teil 2 oder sogar 3 Versionen des Handschuhs genäht haben und gemeinsam mit mit über den blöden Daumen geflucht haben.

Die Version, wo der Daumen am Besten saß, war leider in den kleinsten Größen quasi unnähbar – also habe ich nochmal ganz neu graduiert und gerechnet und bin mit dem Endergebnis sehr zufrieden.

Jetzt kann ich allerdings erstmal keine Handschuhe mehr sehen. Insgesamt habe ich etwa 100 Stück genäht – am Schluß habe ich nicht mehr gezählt. 😀

Anleitung

Hier kannst du die Anleitung und die Schnittmuster in verschiedenen Größen ( Größe 1, Größe 2, Größe 3, und Größe 4) downloaden. Wenn du nach meinen Handschuhen etwas nähst, würde ich mich über einen Kommentar oder gar ein Bilder der fertigen Handschuhe sehr freuen! Ich habe selber schon oft Freebooks irgendwo abgestaubt und merke jetzt, dass ich viel zu selten einen netten Kommentar hinterlassen habe. 😮

Das ist ja der einzige Lohn, den eine Ebookherstellerin für die massige Arbeit hat. (Das war jetzt genug guilt trip 😉 )

Die Handschuhe passen Kindern von gut einem Jahr bis Ende Pubertät. Ich habe recht kleine Hände – mir paßt die größte Größe auch noch gut.

Genäht werden sollte aus Nicky, Sweat, Wollstoff oder Ähnlichem – Jersey ist zu dünn und laberig – wer unbedingt aus Jersey nähen möchte, findet noch eine Kurzanleitung am Schluß, wie man diesen füttern kann.

Unterschiedliche Hände

Erstaunt war ich im Probenähen darüber, wie unterschiedlich Hände doch so sind – ich hatte gedacht, dass es da weniger Unterschiede geben würde als z.B. bei Oberbekleidung.

Um die richtige Größe zu finden, teste unbedingt vorher mit dem ausgedruckten Schnittmuster aus – eine Anleitung ist auch dazu im pdf Dokument.

Die Handschuhe sind eher weit geschnitten. Sollte dein Kind sehr schmale Hände haben, kann in der Breite etwas weggenommen werden. Für den Zwerg habe ich z.B. an der Seite dann keine NZ gegeben.

Die schmalere Version war allerdings anderen Kindern zu eng und da ich dachte, es ist ärgerlicher, wenn ein Handschuh zu eng ist, als wenn er etwas laberig ist, habe ich für eher kräftige Händchen graduiert.

Vorfreude

Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, ob ihr die Idee mit den Klapphandschuhe auch so gut findet wie ich und ob euch das Schnittmuster gefällt.

 

Probenähen ist gestartet

Die Dateien werden gerade versendet – viel Spaß beim Nähen!

Ich wußte ja schon immer (theoretisch), dass so ne Ebookerstellung nicht ohne ist. Aber dass ich jetzt doch das halbe WE und dann noch 2 Abende bis nach Mitternacht da saß, nähte, fluchte, nähte und fluchte, hätte ich dann doch nicht erwartet (und dass, nachdem Papierschnittmuster und generelles Konzept schon lange feststanden!)

Im Endeffekt habe ich 47 (!!!!!!) Handschuhe genäht und den ursprünglichen Schnitt nochmal komplett überarbeitet.

Vielleicht ist das Schnitt erstellen etwas einfacher, wenn man schon viele Vorlagen hat wie z.B. andere Shirtschnittmuster, die man dann als Abgleich mitbenutzt.

Für Handschuhe habe ich quasi gar nichts und musste mehr oder weniger bei Null anfangen.

Und jetzt bin ich gespannt wie ein Flitzebogen, was mein liebes Probenähteam so erzeugt. Erste Fotos und Kommentare habe ich schon erhalten. 🙂

Probenäher gesucht für Kinderhandschuhe

Hallo ihr Lieben-

Man sollte ja meinen, es gäbe schon genug Schnittmuster, aber irgendwie fällt mir doch immer mal wieder etwas ein, was es so noch nicht gibt oder jedenfalls nicht ganz genau so, wie ich das haben möchte oder oder oder.

Jetzt will ich zum ersten Mal meine Kreationen auch in ein Ebook packen und suche dafür Probenäher.

Herauskommen sollen Handschuhe, die man einfach umklappen kann, so dass die Fingerchen bei Bedarf schnell freizumachen sind und somit die wahnsinnig hohe Hürde, dem unwilligem Kind Handschuhe an die Hände zu operieren auf einmal verschwunden ist (zumindest bei meinem Kind, welches dann dafür 8 Minute völlig fasziniert mit den Handschuhen spielte: „Finger weg – Finger wieder da – Finger weg – Finger wieder da….“)

 

Wenn ihr Interesse habt, dann bewerbt euch bitte im Kommentarfeld mit Email oder Blogadresse und dem Alter der Kinder, für die ihr nähen wollt.

Die Auslosung findet am 29.11. statt. Das Nähen SOLLTE ja eigentlich recht fix gehen, deswegen bitte ich euch, Fotos, Kritik und überschwengliches Lob bis zum 6. 12. 2015 bei mir abzuliefern.

 

Mein Dawandashop

Schön, dass du da bist!

Hier in meinem Shop verkaufe ich Sachen, die ich selber liebe, weil ich sie in meinem Leben mit Freude einsetze.

http://de.dawanda.com/shop/Verspielt-und-Zugenaeht

Mein Zwerg hat mittlerweile kaum noch Klamotten, die nicht von mir genäht und beplottet wurden und denkt eh, dass man ALLES nähen kann.

Neulich bat er mich, dass ich ihm doch bitte ein Fahrradklingel nähe. Äh, ja. Da komme ich dann doch an meine Grenzen.

Ich werde nach und nach immer mehr einstellen – zurückkommen und weiter stöbern lohnt sich!